Bernd Luz . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Bildnachweis: revoLUZion
Bernd Luz

Ganz in der Tradition der großen Pop Art Künstler Warhol, Rauschenberg und Johns, die alle wie er aus der Werbebranche kamen, zählt Bernd Luz inzwischen zu den wichtigsten internationalen zeitgenössischen Pop Art Künstlern.Seine Werke finden sich weltweit in Galerien und Museen, selbst in Nationalmuseen. Er ist Autor mehrerer Kunstbücher und es gibt zahlreiche TV-Berichte über ihn.

Bernd Luz ist 1966 in Rottweil am Neckar geboren und hat in Konstanz am Bodensee Design studiert. Er ist Inhaber der Grafik- und Designagentur „revoLUZion“ in Deutschland und in der Schweiz. Seine Designs sind in unzähligen internationalen, vor allem amerikanischen Designbüchern veröffentlicht worden. Er hat viele internationale Auszeichnungen für seine Logos und Designs erhalten

01/2021

Bettina Kohlen . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Foto / Copyright: Bettina Kohlen
Bettina Kohlen

Statement:
„Die menschliche Figur in Zeit und Raum“ beschäftigt mich bereits von Beginn an meiner Arbeit.
In den Kleinplastiken aus Bronze fasziniert mich zum einen das Studium des Bewegungsapparates am menschlichen Körper.
In Zeit und Raum setze ich die verschiedenen Lebensphasen des Menschen um. Es gilt, die eigene „Balance“ des Lebens zu finden.
Die Darstellung erfolgt naturalistisch. In den tänzerischen bzw. sportlichen Posen versuche ich, dem schweren Material eine gewisse „Leichtigkeit“ zu vermitteln.

In der künstlerischen Keramik stehen mehr die verschiedenen Brenntechniken, wie z.B. der Raku- oder Kapselbrand im Fokus.
Das Modellieren erfolgt zurückhaltend und objektbezogen, die Oberfläche wird durch Einsetzen verschiedener Oxyde und Sulfate zum Experimentierfeld.

01/2021

Anna Fedorov . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Foto / Copyright: Bejmen Kadrija

Anna Fedorov 

Zu meinem Werk
Meine Arbeit kreist um die Frage der menschlichen Existenz, der Erschaffung von Charakteren, von Räumen und Atmosphären. Das Architekturstudium hat meine künstlerische Arbeit seit 2013 zudem beeinflusst.
Die Grenzen zwischen Realität und Vision, zwischen schön und hässlich, zwischen Traum und Albtraum sind Themen meiner Untersuchungen in den Zeichnungen und Gemälden.

01/2021

Rüdiger Scheiffele . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Foto / Copyright: Rüdiger Scheiffele


Foto / Copyright: Rüdiger Scheiffele

Rüdiger Scheiffele

„Ich denke viel über gesellschaftliche Zusammenhänge, Politik und technologische Entwicklungen aus Sicht eines naiven Urmenschen nach. Gerne untersuche ich auch Bauteile, Computer, Elektronik und Materialien aus dem Baumarkt auf ihre ästhetische Wirkung hin und ich bastle daraus meine etwas skurrilen Skulpturen.“

11/2020

Annette Weber . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Kunstpark Langenargen, 2020
Foto: Albrecht Weber


Ateliersituation, 2020
Foto: Albrecht Weber

Annette Weber

Künstlerisches Statement:
Nach meinem Abschluss als Meisterschülerin bei Prof. Ulrike Rosenbach an der Hochschule der Bildenden Künste Saar erhielt ich einige Preise und realisierte in Zusammenarbeit mit dem Baudenkmalarchitekten Albrecht Weber Platzgestaltungen mit Brunnen, Kunst am Bau, Künstlerische Aktionen im In- und Ausland.
Wir arbeiten spartenübergreifend mit Kunsthistorikern und Fachleuten zusammen.

09/2020

Beatriz Schaaf-Giesser . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Beatriz Schaaf-Giesser
Beatriz Schaaf-Giesser

Die Inhalte meiner Arbeiten beschäftigen sich stark mit der Migrationsgeschichte meiner Familie – Entwurzelung, Auswanderung, Zugehörigkeit und die Suche nach Identität.
Das Entwickeln und Erleben der Herstellungsprozesse, sowie das Entdecken Erforschen und Einsetzen verschiedenster Materialien und Techniken sind Antrieb und Ausgang meiner künstlerischen Arbeit. Dabei ist es mir ein Anliegen, das Zusammenspiel zwischen Inhalt und Werkstoff immer wieder aufs Neue auszuloten.
So entstehen begehbare Installationen aus chirurgischem Nahtmaterial, Portraits eingebettet in textile Flächen, Objekte aus Filz, Papier und Draht, sowie Zeichnungen und Radierungen.

09/2020

Richard Fischer . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Richard Fischer
Foto: Ngoc Chao
Die Beerdigung der Natur

BEAUTIES END – Das Prinzip Hoffnung
ist die metaphorisch künstlerische Umsetzung zur Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit für das Thema aussterbender Pflanzen und Blumen. Die Bestattung eines einzigartig fotografierten Blumenfotos des Künstlers Richard Fischer mit Darstellung einer aussterbenden Art unterstreicht die uns alle irritierende Realität des Klimawandels.
Das Kunstwerk Humus, Regen, Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Verfall, und der absoluten Dunkelheit ausgesetzt, wird zur endgültigen Präsentation im Museum wieder exhumiert. Kaum etwas ist dem Tod – dem Aussterben – näher als die Botschaft dieser künstlerischen Aktion.
Nach Exhumierung bleibt der Faktor Hoffnung eine reale Größe. Gelingt es der Menschheit den irrsinningen Verlust der floral Welt Einhalt zu gebieten?

Richard Fis©her


Richard Fischer: Vor der Beerdigung – Nach der Exhumierung
Foto: Richard Fischer

08/2020

Birgit Krins-Gudat . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Birgit Krins-Gudat
Foto: Isabelle Wurster
Kurzes Statement für VBKW:

Der Mensch – im Einzelnen und auch in seinen Interaktionen und Abhängigkeiten untereinander – das ist das, was mich beschäftigt.
Dabei gehe ich in meinen Arbeiten häufig von zellartigen Gebilden und organisch wirkenden Strukturen aus. Und dennoch geht es nicht um den biologischen Aspekt. Diese stehen symbolhaft und im übertragenen Sinne für die kleinen und großen Aktionsräume unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens mit all seinen Verflechtungen, Veränderungen und Verzerrungen.

07/2020

Maartje Ansems . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Maartje Ansems
Foto: Maartje Ansems
Statement Maartje Ansems 03.06.2020

In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit zwei- und dreidimensionaler, ortsbezogener und multimedialer Gestaltung. Ich produziere Collagen, Stillleben, Fotografien und initiiere ortsbezogene Aktionen.
Die Fotografie ist das Hauptmedium, mit dem ich arbeite, die Intention hinter den Bildern ist aber unterschiedlich. Ich unterscheide zwischen gefundener, inszenierter und konstruierter Fotografie. Ein Foto oder dreidimensionales Stillleben kann gefunden, inszeniert oder konstruiert sein. Eine Collage ist per Definition konstruiert.
Zentrale Themen in meinen Arbeiten sind der Mensch und sein Körper, das menschliche Verhalten und die Umgebung, in der sich der Mensch bewegt. Als Künstlerin bewege ich mich zwischen Beobachten, Finden und Registrieren auf der einen Seite und Reagieren, Organisieren und Konstruieren auf der anderen Seite. Das gefundene Bild versus das geschaffene Bild.
Ausgangspunkt meiner Fotografien, Collagen, Stillleben und Aktionen sind Reflexionen über meine eigenen Erfahrungen. Ich beobachte das menschliche Verhalten, verarbeite es, platziere es neu und untersuche und erkläre damit seine Bedeutung.
Mein Hauptziel ist es, das Bewusstsein und Verständnis von Situationen und Ereignissen im menschlichen Leben durch Kunst zu schärfen und erhöhen. Zunächst für mich selbst und wenn ich es ‚verstanden‘ habe, können die Informationen an andere weitergegeben werden.

06/2020

Jolanta Switajski . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Jolanta Switajski

Jolanta Switajski

Nominierung: Frauenmuseum Bonn
Gewalt gegen Frauen, Global.
Datum: 25 .November 2019
Für eine Holzskulptur mit d. Titel:“ Mütter“
Eiche, geflammt und gekalkt- Motorsäge Arbeit. E. J. 2019

Jolanta Switajski kommt ursprünglich von der Malerei beziehungsweise vom Bühnenbild her; im Studium dieser beiden Fachbereiche wurde ihr künstlerisches Sehen geprägt und ihre Vorstellung von Dreidimensionalität geformt. Seit 2012 ist jedoch die Bildhauerei ihre primäre künstlerische Ausdrucksform: Holz ist das ihr adäquate Material.
Sie selbst beschreibt die Holzbildhauerei als eine Leidenschaft, die einen nicht mehr loslässt, wenn man einmal begonnen hat, mit Holz, diesem faszinierenden Werkstoff, zu arbeiten, wenn man einmal sein künstlerisches Herz ans Holz verloren hat. Kein Holzstück gleicht dem anderen, die Materie Holz birgt immer ein Geheimnis, das Switajski mit ihren Skulpturen ans Tageslicht befördert. Das Zufällige des Naturmaterials, das sie in ihr künstlerisches Kalkül mit einbezieht, übersetzt sie mit ihren ausdrucksstarken Arbeiten in ihre eigene Formensprache. Die mit den Jahren immer reduzierter und rauer wird; Switajski dringt buchstäblich mit der Motorsäge zum Kern des Lebens, zum Wesentlichen der Kunst, vor.
Ihre Werke, in denen häufig die Maserung, ein Astloch oder auch ein unregelmäßiger Wuchs integriert werden, verströmen eine starke und prägnante Unmittelbarkeit. Sie verstecken sich nicht, sondern erobern sich ihren Platz, sie sind dauerhaft und nicht zu übersehen. Die Holzbildhauerin Jolanta Switajski tritt bei ihrer künstlerischen Arbeit in einen intensiven Dialog mit dem Holz und schält aus diesem, bevorzugt übrigens hartes Eichenholz, ihre Figuren, allein oder in der Gruppe, heraus.

Text: Barbara Krämer. M. A.

https://atelier-switajski.de

06/2020

Alfred Bradler . . . . wer Profi ist, ist drin !

 


Farbschüttung 3 „Luft, Licht, Farbe“ von Alfred und Eka Bradler
Foto: Alfred Pfersich
Alfred Bradler

Nach der Farbschüttung 1 „Wasser“ und der Farbschüttung 2 „Feuer“ haben Alfred und Eka Bradler Ihre Farbschüttung 3 „Luft, Licht, Farbe“, 2019 im Steinbruch Altental, Blaubeuren bei Ulm realisiert. Über 4 000 Besucher erlebten, wie die Künstler an einer riesigen weißen Kalksteinwand (20 m Höhe x 60 m Breite) in mehreren Stunden das weiße Licht brechen und ein sichtbares Spektrum farbigen Lichts gestalten – einen Regenbogen. Regenbogen – weltweit das Symbol für Toleranz, Freiheit, und Frieden.

06/2020