10/2026



















































10/2026
10/2026
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07/2026
Peter Otto Hilsenbek
Buchobjekte – Objektbücher
In den letzten Jahren hat sich mein Wirken auf Objekte aus den Materialien Bücher und Kataloge konzentriert. Die gesägten und teilweise neu zusammengesetzten Bücher werden durch Wässern, Brennen, Bürsten und Leimen in der Form und danach farblich verändert. Das Ausgangsmaterial ist als solches teilweise noch erkennbar. Andere Arbeiten werden in differenzierten, aufwändigen Arbeitsprozessen immer weiter verarbeitet bis das Buch weder in der Haptik noch in der Form als solches erkennbar ist. Die ausgeprägte Textur und die Topographischen Strukturen der verwundenen Bücher lassen räumliche Grenzen und Maßstäblichkeiten aufheben.
06/2026
Roderich Zupnickl
„Wollen wir immer nur das sehen was wir wissen – oder das was wir glauben sehen zu wollen.“
Ludwig Wittgenstein
Meine Malerei ist fantastisch in der Bilddialektik, sie ist realistisch in der Detailtreue. Nicht nur die unbewusste, auch die bewusste Welt muss entdeckt werden.
Das Fantastische lässt sich als eine Welt definieren, in der sich Sehgewohnheiten ganz oder teilweise auflösen. Neues Sehen zeigt das Außerordentliche, das Ungewöhnliche, das Seltsame und das Unbewußte.
Detailtreue der Gemälde beschäftigen den Betrachter. Das macht Mühe und das Ergebnis ist nicht immer eindeutig fassbar. Eine Metamorphose zurück zum ursprünglichen Objekt wird vollzogen.
Realismus steht nicht im Wettbewerb zur Abstraktion. Realismus kann abstrakt sein.
Zweck meiner Arbeiten ist der Genuss, die Leidenschaft des Sehens.
01/2026

September 2025, Urheber Hauke Springer
Antje Häusser
Fotografie, Typografie, Grafik, Zeichnung und Malerei in vielen Ebenen und Schichten auf unterschiedlichen Materialien ergeben meine Digitale Bildmalerei. Ich spiele mit dem Licht, dem Blickwinkel und lade den Betrachter zur Entdeckungsreise ein.
www.haeusser.gallery
kunst@haeusser.gallery
11/2025

Fotografin: Michaela Wirsig 2025
Dorothee Silbermann
Aus einer persönlichen, weiblichen Perspektive heraus setze ich mich mit meinem Umfeld und gesellschaftlichen Verhältnissen auseinander.
Weiblich konnotierte Attribute, mehrdeutige Idiome oder Begriffe transformiere ich durch neue Kontexte und eröffne so vielschichtige narrative Ebenen.
Meine Arbeiten entstehen überwiegend als Objekte und Papierarbeiten, wobei ich vor allem verschiedene Textilien sowie textile Techniken einsetze.
10/2025
![]() Fotografin: Rebekka Werner 06/25 |
Carmen Ulrich
Das primäre Thema meiner künstlerischen Arbeit ist die nordische Landschaft. Die Freiheit und Weite, die an der Nord-und Ostseeküste zu spüren ist, möchte ich in meinen Bildern wiederspiegeln. www.instagram.com/carmen_ulrich_
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06/2025
03/2025
Christine Dohms
Ich gehe in der Malerei neue Wege, indem ich die Kamera wie einen Pinsel verwende. Am Computer lege ich die Schichten wie bei der Lasurtechnik übereinander, so dass neue Farben und Strukturen entstehen. Meine Arbeiten nenne ich Lightscapes – Landschaften aus Licht.
Auch wenn ich mit dem Medium Fotografie arbeite, verstehe ich mich immer als Malerin.
07/2024

Foto: © Coco Wezstein, 09.2023
Karin Dorn-Tetzlaff
Meine Papierarbeiten und Installationen aus gebranntem und glasiertem Ton spiegeln die Urkraft, Verwandlung und Schönheit der Natur.
Unser Menschsein ist als Teil davon darin eingebettet.
In meinen Zeichnungen begegnet uns oft Zartes in einem weiten Raum.
Installationen atmen Geheimnisvolles. Atmosphärisch durchdrungene Räume entstehen.
Seit 2014 widme ich mich der Werkreihe „Gärten der Erinnerung |gardens of remembrance“ und arbeite mit alten Fotos aus dem Sudetenland und Schlesien. Die Heimat, die meine Eltern als 15-Jährige verlassen mussten.
Diese Arbeiten öffnen Erinnerungsräume. Verlust, Trauer, Sehnsucht und die Suche nach Identität haben hier ein Zuhause.
www.karindorntetzlaff.de
www.instagram.com/karindorntetzlaff/
04/2024
Wolf Rüdiger Hirschbiel
04/2024

Foto: © Thomas Ferraz Nagl, 2024
Andréa Ferraz
Raum ist für mich ein komplexes Phänomen, das sich nicht nur durch seine geometrischen Formen, sondern auch durch seine ästhetischen und emotionalen Qualitäten auszeichnet.
Das Zusammenspiel von Luft und Licht, begleitet von vielfältigen Düften, die ich mit all meinen Sinnen wahrnehme, inspirieren mich und rufen Erinnerungen hervor.
Meine Bilder, Druckgrafiken, Skulpturen und Reliefs erkunden die Besonderheit des „Raumes“. Sie zeigen bewohnte und unbewohnte Orte, sowohl Innen- als auch Außenräume und betrachten sie als Ausdruck des menschlichen Lebens.
Artist Statement 2024
04/2024
01/2024
11/2023
Hans Gunsch
Ich bearbeite in Malerei und Zeichnungen das Thema „Mensch – Menschenbild“. Der Mensch im Farbraum und in seinen vielfältigen Beziehungen zu sich und anderen, der Mensch in Ruhe und in Bewegung. Der Mensch aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet fasziniert mich und treibt mich fortwährend an.
Ich gehe von keiner konkreten Bildvorstellung aus, sondern finde, wenn es den gelingt, im Malprozess zu einer Idee. Dabei verbinde ich unterschiedliche Motive aus verschiedenen Zeitebenen. Erinnerungen werden mit fotografischen Vorlagen und Arbeiten nach Modell kombiniert. Es sind im Grunde Eindrucks- und Momentcollagen.
Meine Bilder sind wie der Anfang einer Geschichte. Wohin die Reise geht, entscheiden die Betrachtenden.
www.hansgunsch.de
www.instagram.com/hansgunsch
06/2023

Fotograf: Wolfgang Schmidt, 2023
Carlo Weiß
Kunst kommt von Müssen
Gefühle und Gedanken in Kunst zu fassen und dabei den Befindlichkeiten und Sehnsüchten der Menschen nachzuspüren, das ist meine Antriebsfeder.
Zinn und Holz sind dafür wesentliche Materialien.
Ich arbeite mit Gussformen verschiedener Art.
Industriell gefertigter Zinnkitsch wird durch die Hitze beim Einschmelzen auf Neustart gesetzt. Der Hirsch wird zum Jesus, der sich vom Kreuz befreit hat.
Meine Arbeiten sind zum einen Teil thematisch.
Sie beinhalten Geschehnisse, die oft nicht in Worte zu fassen sind. Der künstlerische Umgang mit den Lebensthemen hilft mir, ihnen Fassung und Form zu geben.
Meine Kunst hat einen Anlass, aber es gibt keinen Appell.
Aber ich habe Freude daran, die Sehgewohnheiten der Betrachter herauszufordern. Zu pisaken.
Und dann zum anderen die Werke, in denen die Formen, die Farben, die Materialien miteinander kommunizieren und Spannung erzeugen – Wucht oder Leichtigkeit.
Die Themen dieser Werke liegen im Auge der Betrachtenden.
Vom selben Stück sind die einen bedrückt, die anderen erleichtert, erfreut oder gelangweilt, abgestoßen oder begeistert – wenn meine Kunst sie zu erreichen vermag.
Ich will den genauen Blick der Betrachtenden, ich will Denkprozesse anregen: Im Idealfall gelingt es, dass Betrachtende über Sinn und Zweck und Oberflächen rätseln und Positionen beziehen.
Um es mit Peter Rühmkorf zu sagen: Hier nichts gewollt zu haben, ist so gut wie verspielt……
06/2023

Künstlerfoto: © 2023 Jana Dümmel
Moritz Dümmel
Freiheit bedeutet, eine andere Sicht auf das gewohnte Umfeld zu gewinnen, Neues zu erfahren. Warum nicht also die Freiheit nutzen und die gewohnten Strukturen durchbrechen und unkonventionelle Wege gehen? Die grundlegende Freiheit der Entscheidung ist das, was uns als Menschen ausmacht – selbst in scheinbar ausweglosen Situationen. Die Kunst ist diese Freiheit. Sie ist ein stetiger Austausch mit sich selbst und mit seinen Betrachtern. Man darf nicht stehen bleiben, sondern muss sich stetig weiter entwickeln und sich immer wieder neu erfinden – also Entscheidungen treffen und Türen durchschreiten.
Künstler-Statement
05/2023