Peter Otto Hilsenbek
06/2026















































Roderich Zupnickl
„Wollen wir immer nur das sehen was wir wissen – oder das was wir glauben sehen zu wollen.“
Ludwig Wittgenstein
Meine Malerei ist fantastisch in der Bilddialektik, sie ist realistisch in der Detailtreue. Nicht nur die unbewusste, auch die bewusste Welt muss entdeckt werden.
Das Fantastische lässt sich als eine Welt definieren, in der sich Sehgewohnheiten ganz oder teilweise auflösen. Neues Sehen zeigt das Außerordentliche, das Ungewöhnliche, das Seltsame und das Unbewußte.
Detailtreue der Gemälde beschäftigen den Betrachter. Das macht Mühe und das Ergebnis ist nicht immer eindeutig fassbar. Eine Metamorphose zurück zum ursprünglichen Objekt wird vollzogen.
Realismus steht nicht im Wettbewerb zur Abstraktion. Realismus kann abstrakt sein.
Zweck meiner Arbeiten ist der Genuss, die Leidenschaft des Sehens.
01/2026

September 2025, Urheber Hauke Springer
Antje Häusser
Fotografie, Typografie, Grafik, Zeichnung und Malerei in vielen Ebenen und Schichten auf unterschiedlichen Materialien ergeben meine Digitale Bildmalerei. Ich spiele mit dem Licht, dem Blickwinkel und lade den Betrachter zur Entdeckungsreise ein.
www.haeusser.gallery
kunst@haeusser.gallery
11/2025

Fotografin: Michaela Wirsig 2025
Dorothee Silbermann
Aus einer persönlichen, weiblichen Perspektive heraus setze ich mich mit meinem Umfeld und gesellschaftlichen Verhältnissen auseinander.
Weiblich konnotierte Attribute, mehrdeutige Idiome oder Begriffe transformiere ich durch neue Kontexte und eröffne so vielschichtige narrative Ebenen.
Meine Arbeiten entstehen überwiegend als Objekte und Papierarbeiten, wobei ich vor allem verschiedene Textilien sowie textile Techniken einsetze.
10/2025
![]() Fotografin: Rebekka Werner 06/25 |
Carmen Ulrich
Das primäre Thema meiner künstlerischen Arbeit ist die nordische Landschaft. Die Freiheit und Weite, die an der Nord-und Ostseeküste zu spüren ist, möchte ich in meinen Bildern wiederspiegeln. www.instagram.com/carmen_ulrich_
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06/2025
03/2025
Christine Dohms
Ich gehe in der Malerei neue Wege, indem ich die Kamera wie einen Pinsel verwende. Am Computer lege ich die Schichten wie bei der Lasurtechnik übereinander, so dass neue Farben und Strukturen entstehen. Meine Arbeiten nenne ich Lightscapes – Landschaften aus Licht.
Auch wenn ich mit dem Medium Fotografie arbeite, verstehe ich mich immer als Malerin.
07/2024

Foto: © Coco Wezstein, 09.2023
Karin Dorn-Tetzlaff
Meine Papierarbeiten und Installationen aus gebranntem und glasiertem Ton spiegeln die Urkraft, Verwandlung und Schönheit der Natur.
Unser Menschsein ist als Teil davon darin eingebettet.
In meinen Zeichnungen begegnet uns oft Zartes in einem weiten Raum.
Installationen atmen Geheimnisvolles. Atmosphärisch durchdrungene Räume entstehen.
Seit 2014 widme ich mich der Werkreihe „Gärten der Erinnerung |gardens of remembrance“ und arbeite mit alten Fotos aus dem Sudetenland und Schlesien. Die Heimat, die meine Eltern als 15-Jährige verlassen mussten.
Diese Arbeiten öffnen Erinnerungsräume. Verlust, Trauer, Sehnsucht und die Suche nach Identität haben hier ein Zuhause.
www.karindorntetzlaff.de
www.instagram.com/karindorntetzlaff/
04/2024
Wolf Rüdiger Hirschbiel
04/2024

Foto: © Thomas Ferraz Nagl, 2024
Andréa Ferraz
Raum ist für mich ein komplexes Phänomen, das sich nicht nur durch seine geometrischen Formen, sondern auch durch seine ästhetischen und emotionalen Qualitäten auszeichnet.
Das Zusammenspiel von Luft und Licht, begleitet von vielfältigen Düften, die ich mit all meinen Sinnen wahrnehme, inspirieren mich und rufen Erinnerungen hervor.
Meine Bilder, Druckgrafiken, Skulpturen und Reliefs erkunden die Besonderheit des „Raumes“. Sie zeigen bewohnte und unbewohnte Orte, sowohl Innen- als auch Außenräume und betrachten sie als Ausdruck des menschlichen Lebens.
Artist Statement 2024
04/2024
01/2024
11/2023
Hans Gunsch
Ich bearbeite in Malerei und Zeichnungen das Thema „Mensch – Menschenbild“. Der Mensch im Farbraum und in seinen vielfältigen Beziehungen zu sich und anderen, der Mensch in Ruhe und in Bewegung. Der Mensch aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet fasziniert mich und treibt mich fortwährend an.
Ich gehe von keiner konkreten Bildvorstellung aus, sondern finde, wenn es den gelingt, im Malprozess zu einer Idee. Dabei verbinde ich unterschiedliche Motive aus verschiedenen Zeitebenen. Erinnerungen werden mit fotografischen Vorlagen und Arbeiten nach Modell kombiniert. Es sind im Grunde Eindrucks- und Momentcollagen.
Meine Bilder sind wie der Anfang einer Geschichte. Wohin die Reise geht, entscheiden die Betrachtenden.
www.hansgunsch.de
www.instagram.com/hansgunsch
06/2023

Fotograf: Wolfgang Schmidt, 2023
Carlo Weiß
Kunst kommt von Müssen
Gefühle und Gedanken in Kunst zu fassen und dabei den Befindlichkeiten und Sehnsüchten der Menschen nachzuspüren, das ist meine Antriebsfeder.
Zinn und Holz sind dafür wesentliche Materialien.
Ich arbeite mit Gussformen verschiedener Art.
Industriell gefertigter Zinnkitsch wird durch die Hitze beim Einschmelzen auf Neustart gesetzt. Der Hirsch wird zum Jesus, der sich vom Kreuz befreit hat.
Meine Arbeiten sind zum einen Teil thematisch.
Sie beinhalten Geschehnisse, die oft nicht in Worte zu fassen sind. Der künstlerische Umgang mit den Lebensthemen hilft mir, ihnen Fassung und Form zu geben.
Meine Kunst hat einen Anlass, aber es gibt keinen Appell.
Aber ich habe Freude daran, die Sehgewohnheiten der Betrachter herauszufordern. Zu pisaken.
Und dann zum anderen die Werke, in denen die Formen, die Farben, die Materialien miteinander kommunizieren und Spannung erzeugen – Wucht oder Leichtigkeit.
Die Themen dieser Werke liegen im Auge der Betrachtenden.
Vom selben Stück sind die einen bedrückt, die anderen erleichtert, erfreut oder gelangweilt, abgestoßen oder begeistert – wenn meine Kunst sie zu erreichen vermag.
Ich will den genauen Blick der Betrachtenden, ich will Denkprozesse anregen: Im Idealfall gelingt es, dass Betrachtende über Sinn und Zweck und Oberflächen rätseln und Positionen beziehen.
Um es mit Peter Rühmkorf zu sagen: Hier nichts gewollt zu haben, ist so gut wie verspielt……
06/2023

Künstlerfoto: © 2023 Jana Dümmel
Moritz Dümmel
Freiheit bedeutet, eine andere Sicht auf das gewohnte Umfeld zu gewinnen, Neues zu erfahren. Warum nicht also die Freiheit nutzen und die gewohnten Strukturen durchbrechen und unkonventionelle Wege gehen? Die grundlegende Freiheit der Entscheidung ist das, was uns als Menschen ausmacht – selbst in scheinbar ausweglosen Situationen. Die Kunst ist diese Freiheit. Sie ist ein stetiger Austausch mit sich selbst und mit seinen Betrachtern. Man darf nicht stehen bleiben, sondern muss sich stetig weiter entwickeln und sich immer wieder neu erfinden – also Entscheidungen treffen und Türen durchschreiten.
Künstler-Statement
05/2023

Fotografie: Emília Horpácsi Foto&Grafie 2023
Markus Wilke
Schon immer bin ich in der Kunst von dem ausgegangen, was ich vorfinde, was es gibt. Gleichermaßen interessiert es mich, dieses in einen anderen Kontext zu stellen, neue Sichtweisen zu erschließen. Dabei bin ich ein leidenschaftlich gegenständlicher Maler der dem Betrachter die Möglichkeit geben will der eigenen Wahrnehmung zu folgen, wie es ein abstraktes Bild ermöglicht.
Dazu nutze ich die Anhäufung von massenhaften Material für meine All Over Abstraktion. Vorzugsweise gehe ich von fotografischen Vorlagen diverser Sammelstellen für Schrott und Müll aus. In gegenständlicher Malweise schaffe ich abstrakte Kompositionen von gepresstem, zerquetschten, verschrammten Konsumgütern, Industrieware und Verpackungsmaterial. In der malerischen Umsetzung fügen sich die ihrer Identität beraubten Materialien zu einer amorphen Masse. Als solche baue ich die Bilder Schicht für Schicht auf, ohne jeden einzelnen Gegenstand zu malen, gar abzubilden, aber auch nicht zu verfremden.
Diese Transformation, lässt vollkommen Neues entstehen, basierend auf Althergebrachtem, Es entwickelt sich aus den Dingen der Zivilisation und der Aneignungen unterschiedlichster Kunstepochen, -stilen und Bildwelten verschiedener Künstler eine eigenständige Ästhetik. Im Grunde eine konsequente Entwicklung von Art Brut und Pop Art, die sich dem Profanen und der Konsumgüter angenommen haben um den Kunstbegriff zu erweitern und Gesellschaftliches zu reflektieren.
04/2023

Fotografin: Birgit Kathrin Andrews
Paul Macleod-Andrews
Das Problem mit der Inspiration besteht einfach darin, in einem bestimmten Moment bei der Arbeit voll und ganz am Leben zu sein.
Eine allzu klare Vorstellung zu haben, bevor man mit der Arbeit beginnt, ist für mich eine Konstruktion; im Akt des Machens nimmt das Subjekt Gestalt an, im Hinzufügen, Strecken, Wegnehmen und Suchen nach der richtigen und exakten Aussage wird eine Spannung aufgebaut.
Ich erschaffe symbolische und urbane Landschaftsbilder, die aus bebauten Oberflächen bestehen, die zerkratzt, entkernt, ausgehöhlt und mit Spuren versehen sind, um unerzählte Geschichten zu erzählen. Meine „Matter Paintings“ verwenden unkonventionelle Malmaterialien wie Gips, Marmorstaub, Sand und gemahlene Kreide, um reich strukturierte Oberflächen zu schaffen, die das Gefühl von Tiefe in den Werken verstärken. Ich reiße die Oberflächen oft auseinander und baue sie wieder zusammen, was zu einer robusten und taktilen Qualität führt, die mein Interesse an der Erforschung der Beziehung zwischen der Materialität von Kunst und der physischen Welt widerspiegelt. Eines der markantesten Merkmale ist die Verwendung einer Bildsprache, die Elemente des abstrakten Expressionismus mit einem Interesse an Textur und Materialität kombiniert. Ich verwende oft dicke Farbschichten mit anderen Materialien, um reich strukturierte Oberflächen zu schaffen, die den Betrachter einladen, die physikalischen Eigenschaften des Kunstwerks zu erkunden. Obwohl viele Gemälde monochromatisch sind, baue ich Farbe ein, um ein Gefühl von Dramatik und Spannung in den Werken zu erzeugen.
Artist Statement 2023
www.macleod-andrews.com
04/2023

Foto: Quelle www.kuenstlerplatz.de
Alexandra Gebhart
Eine tiefe Sehnsucht nach Schönheit und Leichtem und der darin verborgene Kontrast des Prozesses der Wandlung und des Vergehens, ist eine Auseinandersetzung des Seins und Werdens und der damit verbundenen Innenanschau, die sich verknüpft mit der Außenbewältigung im Bewusstsein und im Geist. Diese Gegensätze möchten veranschaulicht werden und aufgehoben werden, um Balance zu gewinnen. Sich in Zyklen immer wieder neu auf sich selbst einzuschwingen um seiner Echtheit im Kunst erschaffen, gerecht zu werden. Immer tiefer durchzudringen an den Punkt, wo es um die Berührung unserer Seele geht und die Themen künstlerisch transportiert werden auf die Leinwand. Die empatische Wahrnehmung der Existenz, inspiriert durch die Natur, die Weite des Horizonts, die Wärme des Lichts, die Kühle des Schattens, das Fundament der Erde. Der Kreislauf des Lebens und inmitten der Mensch. Die Suche nach der ewigen Geborgenheit in unseren Seelenlandschaften oder der subjekten Wirklichkeitsformen, in der sich der Einzelne befindet.
Von der Gegenständlichen Malerei zur Abstraktion und weiter zur figürlichen Malerei entwickeln sich meine Arbeiten, ob Malerei oder Fotografie, (Projektarbeiten) vorwiegend hin zur weiblichen Figur in Natur und Raum der Poesie. Zu all meinen Figuren im Bild besteht eine mitfühlende Nähe. Der abstrakte Umraum vermittelt eine umhüllende Wirklichkeit. Das Bildsujet und sein inneres Wesen ist das Model, die Bildfigur, die in einer Zweischichtigkeit gesehen wird. Zum einen gemalt in einem symbolischen Bewusstsein, wobei dem Bildsubjekt Attribute, in Natur und Raum an die Seite gegeben werden um die Seele zu stärken und Geschichten zu erzählen. Geschichten von Mut und Stark sein, Vewundungen, die gesehen werden.Groteske Dramen, schön verpackt, anrührend und manchmal komisch.
Zum anderen, das reale Bildsubjekt, dessen Ausdruckskraft durch Farbflächengebilde in den Vordergrund gemalt und gehoben werden. Der Hintergrund wird jeglicher Weltabhängikeit suspendiert und bewusst, seinsmäßig tritt das Werk als reine Phänomenalität in Erscheinung. Inspirationen für meine abgeschlossenen Serien bekomme ich aus verschiedener Literatur, Mytologie,Fotos, Magazine und Journale. Es entstehen keine Abbilder sondern freie Assoziationen der Figuren.
Artist statement 2022
www.alexandra-gebhart.de
03/2022
![]() Fotograf: ©Jürgen Pollak, 2019 |
Isabelle Hannemann
In meiner Malerei und Grafik steht die Frage nach dem Mensch in seiner Umwelt im Mittelpunkt: Leute mit ihren Nöten, Ängsten, Glücksmomenten, Eigenheiten, Unternehmungen, ihren Vorlieben und Beziehungen und ihrer sozialen Verankerung und Verantwortung. https://www.isabellehannemann.de
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02/2022